Es ging heiß her in der Samtgemeinde Dahlenburg

Dahlenburg. Erstmals fand bei der Feuerwehr der Samtgemeinde Dahlenburg eine professionelle Heißausbildung für alle Atemschutzgerätträger statt.

Die heißen Brandeinsätze mit Innenangriffen treffen die rund einhundert Atemschutz-Träger der Samtgemeinde Dahlenburg glücklicherweise eher selten. Jedoch bedeutet das auch, dass sich die Erfahrung der Kameradinnen und Kameraden auf diesem Gebiet durchaus in Grenzen hält – eine (lebens)-gefährliche Situation. Aus diesem Grund entschied sich die Führung der Samtgemeindefeuerwehr vor einiger Zeit dazu, eine professionelle Heißausbildung für alle aktiven Atemschutzträger der Feuerwehr der Samtgemeinde Dahlenburg zu organisieren. Das Vorhaben wurde durch Politik und Verwaltung uneingeschränkt unterstützt. Die erforderlichen Mittel wurden bereitgestellt.

Am vergangenen Wochenende (7./8. Oktober) ging es endlich los, nachdem im Vorwege einige theoretische Grundlagen aufgefrischt worden waren. Auf dem Platz vor dem Schützenhaus stand der gasbefeuerte Brandcontainer, der für die Feuerwehrleute zur Einsatzstelle wurde. Gut gesichert und beobachtet konnte der richtige Umgang bei der Innenbrandbekämpfung geübt werden. Die Temperaturen im Brandraum stiegen dabei auf manchmal über 400° C. Nützliche Tipps und Tricks wurden den Einsatzkräften schon während der Übungen über Lautsprecherdurchsagen gegeben. Anschließende Nachbesprechungen sollten den Lernerfolg sicherstellen.

Neben der Taktik-Ausbildung und relevanten Sicherheitshinweisen konnten auch Erkenntnisse bezüglich der derzeitigen Ausrüstung gesammelt werden, die Einfluss auf künftige Beschaffungen haben werden.

Die Teilnehmer an der Übung äußerten sich durchweg positiv. Eine Wiederholung soll zur weiteren Vertiefung der Kenntnisse unbedingt folgen.

Die Übung wurde federführend vom Stellvertretenden Gemeindebrandmeister Erik Meyer und dem Samtgemeinde-Atemschutzbeauftragten Olaf Niebuhr geleitet. Beiden gilt unser herzlicher Dank!